Dienstag, 30. August 2016

Mein Ego und ich...

Wenn man "den Weg des Herzens" gehen will, kann man sich vorher sein Ego genau anschauen. Denn Egoweg und Herzensweg sind zwei unterschiedliche.
Ich schau mir das gerade mal so bei mir selber an und kann nicht allzuviel darüber schreiben...es ist nämlich so, dass das nicht ein Schattenteilchen ist, sondern ein Schattenriese.

Wenn ich im Ego unterwegs bin ist die soziale Phobie nicht weit weg. Angst vor Urteilen der anderen, Angst vor allem möglichen...wie Fehler und Uncoolsein und so nen Kram...
Wenn ich im Herzen unterwegs bin, bin ich weich, offen, menschlich, kann andere so sein lassen wie sie sind und mich auch.

Ego ist Kampf und Verschlossenheit, manchmal wenn ich unterwegs bin und zu sehr im Ego stecken bleibe und es nicht schaffe ins Herz zu kommen, dann schaffe ich es zumindest bereit zu werden, dass mir jemand (manche nennen es Gott oder Höhere Macht) dabei hilft. Und dann stelle ich mir das Ego als Wesen außerhalb von mir vor, das klappt auch mit den Gefühlen bei mir immer gut. Raus aus der Identifikation!

Es ist auch interessant wie sich die Umgebung verändert...feinstoffliche Energien gibt es sehr wohl. Ich spüre das ganz genau.
Im Ego sind die anderen auch abweisend, kühl bis schroff.
Bin ich im Herzen sind die anderen auch herzlicher, offener, man kommt leichter ins Gespräch....

Interessante Sache!
Gestern zum Beispiel war ich abends noch kurz radeln. Irgendwann erschien eine Frau vor mir auf einem Rad und rechts und links jeweils ein Pferd. Ein vorbeikommen unmöglich, klingeln und bis die den Weg freiräumt? Ach was....wir waren auf dem Radweg unterwegs, ich sah mich um, die Straße frei, also rüber auf die Straße, fuhr an dem Gespann vorbei, da grüßte mich die Pferdefrau ganz nett und rief ganz laut DANKE über die Straße.
Alles gut.

Ganz was anderes...oder vielleicht auch nicht...ist heute mein Satz des Tages, gelesen im Meditationsbuch: Wenn wir uns selbst bestärken und loben, werden wir nicht faul.
Es ging darum unser Bestes zu aktzeptieren. Wir tun das beste, an manchen Tagen ist das mehr an anderen weniger und oft genug ist unser Bestes nicht das Beste, auch das gilt zu akzeptieren....

Montag, 29. August 2016

Urlaub

Kopf ausschalten und einfach das Jetzt genießen.
Geht daheim so schwer...
weil doch irgendein Alltagskram...Einkauf, ein Arztbesuch usw...dazwischenkommt.
Eigentlich würde ich ja am Sonntag wegfahren. Und es kam heute Trauer, dass das nicht klappt. Ich bereue es nicht, dass ich storniert habe...es ist eher so ein: ich will (und mal nicht) und kann nicht...mehrere Teile streiten sich da so innerlich...
also Miniurlaub daheim. Bei einer Thaimassage. Rücken. Hatte noch einen Gutschein von einem Freund. Sehr erfreut. Weil es eben doch stark regnete gabs nur einen kurzen Spaziergang und dafür essen vom Chinesen und einen sehr erholsamen Mittagsschlaf...immerhin...

Sonntag, 28. August 2016

Was macht man...

...bei diesem Sommerwetter mit 30 Grad?
Richtig...backen!!!
Hatte halt Lust drauf und wirklich leckeren glutenfreien Kuchen hab ich noch nicht gefunden...und weil ich schon dabei war, hab ich die Brotbackmischung auch gleich noch in den Ofen geworfen, die gabs letztens im Sonderangebot...bis jetzt sieht alles gut aus...
überhaupt...es geht mir mit glutenfrei weiterhin gut! Wenn nicht gar  bestens! Letztens ist mir noch ein Ausrutscher passiert, aber damit ist jetzt Schluß.
Wenn ich mittags und abends viel esse, reichen mir morgens 2 warme getoastete (lecker!) glutenfreie Brotscheiben und ein Milchkaffe. Bis mein Magen wirklich wach ist und viel verdauen kann, ist es Mittag(sollte davor noch ein kleiner Hunger vorbeischauen gbts halt Obst, Nüsse/Rosinen oder einen Eiweißriegel)....bei mir passt.."esse morgends wie ein Kaiser" eben nicht.
Und Müsli geht morgends definitiv nicht, habs mehrmals ausprobiert, ich mags einfach nicht....somit bin ich jetzt glücklich mit meinen glutenfreien Alternativen ;)))
Letztens sogar eine glutenfreie Minipizza entdeckt und mitgenommen (noch nicht getestet) und daheim entdeckt, dass die sage und schreibe 6 Euro gekostet hat *wow*, hoffe dass wenn die Ausprobierphasen der Firmen vorbei sind und die Nachfrage danach steigt das Zeug auch etwas billiger wird.

Aber vor dem backen hab ich schon auch das Wetter etwas genossen, wie immer mit Radl und zwei Runden im See schwimmen. Wenn ich jetzt aufm Radl schlapp werde und meine Muskeln schwächer werden, mache ich nicht wie früher umso (verbissener) weiter, sondern das Gegenteil: Eine Pause. Nicht nur langsamer fahren, sondern am besten anhalten und wo hinsetzen. Hat heute wunderbar funktioniert und danach war mein Kreislauf auch wieder dabei...Die Indianer würden ja sagen: wir warten bis die Seele nachkommt.

Und für morgen hoffe ich, dass es nicht gar so stürmisch und nass wird, denn ich hab einen Termin in München und würd danach noch gern ein wenig flanieren...

Freitag, 26. August 2016

Unwohl und Energiefeld

Stöber derzeit in einem Buch über Coabhängigkeit. Stöbern deswegen weil mir das zu abgehoben, esoterisch und schmusi-schmusi-mäßig geschrieben ist (da hab ich bessere Bücher drüber) und deswegen nur eher so drüber flieg und quer lese.

Aber die Definition was Coabhängigkeit ist, da muss ich der guten Frau recht geben. Es ist nämlich nicht nur so, dass Coabhängige nur die leeren Flaschen ihres alkoholsüchtigen (oder anderen Drogen) Partners wegräumt, oder beim Chef anruft um ihn krank zu melden, obwohl der nur seinen Rausch ausschlafen will....nein Coabhänigkeit ist mehr:

"...wenn du wie ein Schwamm alle Energien um dich herum aufsaugst, wenn du es nicht vermeiden kannst, dich von den Gefühlen anderer anstecken zu lassen,...den meisten von uns Coabhängigen fehlt eine Art emotionaler Schutzschild, wir gehen in Resonanz mit jeder Schwingung, die uns das Leben vor die Füße legt, egal ob sie etwas mit uns zu tun hat oder nicht....es ist, als wäre unser Emotionalkörper dann zu fein abgestimmt, zu wenig in der Lage, seine eigene Schwingungen stabil zu halten.....unser Energiefeld ist störanfällig, was uns zwar wunderbar feinfühlig sein lässt, uns aber jede Kontrolle und Selbstbestimmung über unseren Energiezustand raubt..."

Ich glaube, dass Hochsensibilität öfters Coabhängigkeit ist. Ist aber nur meine Vermutung.

Und sonst so?
Seit gestern abend fieses Kopfweh und Übelkeit. Beides kenne ich so gut wie gar nicht...das es nun so lange schon anhält, macht mich nervös.
Hatte mich heute schon auf einen Abend mit einem Freund und leckeres Essen gefreut. Wird wohl nichts draus. Mir gehts zu elendig, als dass ich beides genießen könnte.
Also hüte ich weiter das Bett....bin auch in weinerlicher Stimmung....Vermute sehr hohen Histaminspiegel...vor allem wegen dem heißen, schwüllen Wetter und mir ist das Toxaprevent ausgegangen, das oft vieles aufsaugt. Hoffe es wird morgen geliefert....

Mittwoch, 24. August 2016

auch mal frei...

bäh ist das blöd, wenn man früh morgens aufwacht, eigentlich denkt, dass man gleich aufsteht und dann nochmal voll wegpennt und den größten Käse ever träumt...was aus der Kindheit (kein Alptraum) und das ganze extrem real...man...brauchte bis Mittag um in meinem real life wieder anzukommen...völlig neben der Spur...

Obwohl ich nur 2x die Woche arbeite, bin ich jetzt auch froh, die nächsten 2 Wochen quasi Urlaub zu haben...frei...komplett...schööön...
wobei ich bei der einen Stelle glaub heut das letzte mal war...fühle mich da immer unwohler....und verdräng das schon seit ner Zeit...
nicht ohne Grund...kommt da doch gleich Mutters Stimme: man kann nicht immer einfach gehen, wenn einem was nicht paßt.
Das stimmt. Ich gehe nie leichtfertig, ich schaue mir das schon genau an: was ist es genau was mir nicht paßt? Ist das nur grad ne blöde Zeit? Ne Kleinigkeit? Überwiegen die Vorteile? Was wäre wenn ich gehe usw...
Und genau DAS gab es in meiner Familie nicht. Da gab es nur Standartsätze. Für alles. Es wurde sich nie mit mir mal hingesetzt und gesagt: so lass uns mal schauen: was paßt nicht und warum? Wie könnte es doch noch klappen? Welche Alternativen gibt es? So was halt in der Art.
Hab ich dann sehr viel später alles in der Therapie gelernt. Da fragte die Thera solche Sachen und schaute sich mit mir Situationen an, wo ich nicht klar kam.
Heute kann ich das größtenteils selber, auch wenn mir die alten Stimmen von früher gern nen Strich durch die Rechnung machen.

Ich habe lange genug deswegen in Situationen (sei es Job, Beruf, Wohnungen ect.) ausgehalten, "weil man nicht sofort geht, wenn mal was nicht paßt!"
Oh man, dabei bin ich nur mir Rechenschaft schuldig.
Ich darf und muss heute meiner inneren Stimmem Gefühlen und Bedürfnissen Beachtung schenken und dann je nach dem meinen Weg gehen.